Seminare in der Arbeit mit den Jeux Dramatiques
Das Geheimnis des Erfolgs ist die Beständigkeit des Ziels (Benjamin Disraeli)

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Seminare mit den Jeux Dramatiques ermöglichen den Teilnehmenden über einen Zeitraum an der Methode und an einem Thema dran zu bleiben. Die Teilnehmenden beginnen in das nonverbale Tun hineinzuwachsen und genießen neue Möglichkeiten der Kommunikation. Sie fühlen sich mit den wiederholenden Ritualen vertraut und erfahren Freiraum im Sein dürfen. Anfängliche Unsicherheiten mit dem Verkleiden und Rollen finden, weichen kreativen Ideen und einem Selbstverständnis für das Rollenbild.

Im Spiel können positive Erfahrungen, wie kindliche Neugier, Begeisterungsfähigkeit, Staunen, Lebendigkeit, Spontaneität oder die Fähigkeit, ganz in der Gegenwart zu sein, erlebbar werden.

Gleichzeitig beginnen sich die Teilnehmenden mit dem Thema auseinander zu setzen. Erste Rollen werden gewählt, erste Erfahrungen ausgetauscht, Erkenntnisse folgen und die Lust am Experimentieren nimmt zu. Durch das Wählen unterschiedlicher Rollen werden plötzlich verschiedenen Perspektiven zu einem Thema offen gelegt. Das Thema wird plötzlich in seiner Vielfalt erfasst. Die Neugierde erwacht.

Das Thema ist ausschlaggebend wie intensiv sich die Spielenden einlassen, wie motiviert sie an das Spiel heran gehen. Mit den Jeux Dramatiques lassen sich Themen wie eine Landschaft aufrollen. Oft stellt sich erst im Tun der Fassettenreichtum eines Themas heraus. Mittels Hinführungsübungen und Paarspielen lassen sich einzelne Sequenzen für alle aufbereiten. Im darauf folgenden gemeinsamen Spiel wird die Geschichte wieder zusammengefasst und der Focuss neu ausgerichtet. Kreative Medien wie malen, schreiben, bewegen runden das Tun ab und ergänzen die persönlichen Eindrücke.

Das Spielen selber bringt uns in einen Fluss von Bewegung, Emotion und Kommunikation. Es dringt positives Erleben aus den Spielen ins Bewusstsein und kann so als Ressource nutzbar gemacht werden. Der Mensch geht im Spiel den Schritt vom Wissen zum Tun. Er wird handelnd.

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Zuerst wollte ich gar nicht wachsen, dann hat es mich gewachsen. ( Andrea)
Zuerst hatte ich Angst vorm Sturm. Dann kam er zu mir. Bin selber Sturm geworden. (Eva)
Ich habe als Baum den Rhythmus der Erdenmutter gespürt und bin in den Winter geschlafen. (Renate)

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